Ein Kreis hat sich geschlossen.

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Ein Bericht über unseren Auftritt an der Ronneburg 2011

Im September 2011 sind wir also zurückgekehrt, zu dem Ort wo Bundtschuh als Gruppe unter diesem Namen das erste Mal vor Publikum aufgetreten ist.
Schon 1997 wollten wir nicht nur als Besucher auf der Ronneburg teilnehmen sondern selber etwas machen. Um dem Veranstalter neben einem Verkaufstand, etwas bieten zu können, wurde ein Kinderschauspiel und ein Puppentheater einstudiert.
Weil einer unserer Gruppenmitglieder kurz zuvor seinen ersten Fechtkurs bei Peter Koza auf der Ronneburg gemacht hatte, konnte auch schon damals eine Fechtszene mit in das Schauspiel eingebaut werden.

Nach verschiedenen zwischenzeitlichen Besuchen war Bundtschuh 2011 nun wieder mit einem Auftritt vor Publikum an der Ronneburg zu Gast. Wir hatten unsere Darbietungen in zwei unterschiedliche Teile aufgeteilt. Während wir in dem Schauspiel „Das Attentat“, eingebettet in einer Handlungsabfolge, mehrere Fecht- und Kampfszenen aus dem Stück heraus gezeigt haben, wurde im anderen Teil der Schwerpunkt auf die Darstellung und Erklärung der verschiedenen Waffen der Landsknechte gelegt.

Diese Unterteilung machte es dem Publikum möglich auch bei mehreren Besuchen in den Darbietungen immer etwas Neues zu sehen. Nicht nur nach den Aufführungen, sondern am ganzen Tag, wurde am Waffenständer immer Erklärt und den Leuten die Gelegenheit gegeben die Waffen und Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen. Besonders die Kinder haben das gerne genutzt und uns recht in Trab gehalten. Mit Unterstützung  einer netten jungen Dame (vielen Dank noch mal an Susanne!) und bei sehr gutem Wetter konnten wir mit dem regen Zulauf von vielen Menschen bei  den Aufführungen sehr zufrieden sein. Unser Gruppenabend am Freitagabend im Restaurant war ein so schöner Auftakt gewesen, dass einige noch am Sonntag zum Nachtischessen wieder hin gegangen sind. (Neben einer hübschen Kellnerin soll ja auch der eine Sünde wert gewesen sein!)
Beim Schmied wurde noch einiges an Ausrüstung ergänzt, und so sind wir dann nach einem Abbau in Dunkelheit und mit Anschieben vom Anhänger, doch recht zufrieden heimwärts gefahren. Wir werden sicher bei passender Gelegenheit wieder hinfahren.


Allzeit bereit und Spieß voran!
Stephan, der „Schultheiß“