Marktbericht Rotenburg an der Wümme Mai 2012

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Der keine Markt in Rotenburg ist allgemein der Lieblingsmarkt der Bundtschuhe, denn er lässt uns wegen seiner Nähe zu unserem Zuhause, die Chance Freunde und Bekannte einzuladen.

In diesem Jahr könnte die Überschrift lauten: "Kann es denn noch heißer werden?" Wie ich schon sagte es war sehr heiß an dem Wochenende, so um die 30°. Aber nicht nur deswegen wurde unser Auftritt, der gleichzeitig auch eine Primiere war, zu einer Herausforderung. Noch kurz vor dem Markt mußten wir auf Gund von Ausfällen einzelner Mitstreiter, den Ablauf ändern, die für die Aufführung geplante Fläche war weitaus kleiner als im Vorfeld angenommen und das Hantieren mit brennenden Fackeln im Zelt stellte sich als etwas komplizierter heraus als angenommen.

Viele Freunde, Bekannte und natürlich auch die Familien kamen zu Besuch und wenn auch so viel gezeigtes Interesse sehr schön ist, möchte jeder doch noch etwas mehr aus sich heraus holen. Vielleicht kommt der eine oder andere doch häufiger zu Besuch als er denkt. Dennoch haben wir es, wenn man die Umstände bedenkt, alles gut hinbekommen. Die Stimmung war gut und gelassen wie immer, nicht zuletzt weil uns eine Freundin ihr Zelt geliehen hat, woraus wir ein Duschzelt machen konnten,anstatt einige hundert meter zum Gelände der Sporthalle eines Gymnasiums laufen zu müssen konnten wir einfach ins Nachbarzelt zum Duschen gehen was eine massive Erleichterung war. Außerdem erhöht eine Lagerdusche unseren Dekadenzfaktor, darauf muß man ab und an eben auch Wert legen.

Leider war an dem Wochenende unser wohl geschätzer Koch nicht da, aber auch andere Mitglieder haben vorzügliche Speisen für uns gezaubert. Am Abend kamen wir dann alle zusammen und haben gemeinsam gesungen,gefeiert und getrunken, eben wie Landtsknechte das so machen. Für mich ist dies immer der Höhepunkt neben den Auftritten, da sich alle so gut verstehen und wir uns viel erzählen können. Ein ausdrücklicher Dank nochmal für die schöne musikalische Begleitung. Insgesamt war es ein wundervolles, langes und entspanntes Wochenende im Rahmen des 16. Jahrhunderts.

Bis später Noria