Marktbericht Rotenburg 2014

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Rotenburg ist unser Heimspiel. Auf einem kleinen aber sehr schönen Gelände des Heimatbunds Rotenburg gelegen und ohne mehrere Stunden Anfahrt zu erreichen ist selbst der Aufbau direkt nach der Arbeit am Freitag Abend gut zu schaffen. Selbst Temperaturen von über 30° können da die Stimmung nicht trüben oder der kleine Unfall, den unser Kohlenanzünder leider hatte, weil es jemand mit dem Öl übertrieben hat. Nunja, das Gerät hat es überstanden, der Besitzer auch fast.

 

 

 

 

Hauptsächlich haben uns zwei Dinge in Anspruch genommen, unser Schauspiel und das Kochduell mit einem befreundeten Heerlager. Zum einen haben wir auf die Schnelle noch Änderungen in der Aufstellung  vornehmen müssen und deshalb war noch eine Stellprobe in letzter Sekunde nötig. Einige von uns hatten das Stück bis dahin noch nicht einmal gesehen und brauchten daher noch ein wenig Führung was ihre Positionen und Dialoge angeht. Zusätzlich haben wir uns in diesem Jahr zum zweiten mal ein Kochduell mit dem Heerlager Acta non est fabula geliefert. Dabei stellt abwechselnd ein Lager das Essen für alle beide und das andere den Nachtisch. Damit war unser Spitzenkoch Timo dann am Samstag komplett beschäftigt, unseren unglaublich leckeren Braten auf dem Spieß zu drehen. Dieser kleine Wettstreit sorgt für große Geselligkeit am Abend, sehr leckere Gerichte und dafür, dass sich jedes Lager nur einen Abend um das große Hauptgericht kümmern muss.

 

Unser Auftritt war in diesem Jahr etwas durchwachsen. Zwar haben wir am Sonntag einen recht guten Durchlauf zeigen können, doch am Montag haben wir viele Brüche und falsche Einsätze gehabt. Auch die Koreografien liefen eher schlecht und einige haben sogar Blessuren davongetragen, aber tapfer ertragen. Dennoch war die Resonanz aus dem Publikum weitgehend positiv. Wir nehmen das Lob als Motivation um weiter an uns zu arbeiten und die Kritik als Anhalt um besser zu werden. Immerhin haben wir gutes Timing bewiesen, da wir rechtzeitig vor dem aufziehenden Gewitter die Vorführung beenden und rasch alles vor dem Regen unter den Zelten verstauen konnten. Auf jeden Fall haben wir uns an den Abenden mit leckerem Essen, Gesang, Wein und Bier belohnt.

 

 

 

 

 

 

Insgesamt war der Markt ein sehr positives Erlebnis, sodass auch die kleinen weniger glücklichen Dinge uns die Stimmung nicht verderben konnten. Zwar freuen wir uns natürlich immer über gutes Wetter, doch 4 Tage mit Temperaturen immer über 30° bei allem was man tut, egal ob Auf- oder Abbau, Auftritt, Kochen etc. zehren einen schon etwas aus. Als ausgleichende Gerechtigkeit hat uns das Wetter dann mitten beim Abbau mit einem zweiten Gewitter bedacht, was wir auch alle nicht wirklich gebraucht hätten. Unsere Lagerdusche hat gegen die unglaubliche Hitze wirklich geholfen und da das Waschen, zumindest für die Herren, da die gesamten Waschgelegenheiten wegen einer verstopften Toilette verschlossen wurden, ohnehin auf der Wiese stattgefunden hat, haben wir einfach versucht, das beste draus zu machen. Unterkriegen lassen wir und schließlich nicht.